Uhrzeiten in Nachrichten so schreiben, dass alle sie verstehen
Wer über Zeitzonen hinweg arbeitet, wird feststellen: „Treffen um 15 Uhr” kommt je nach Standort des Kollegen ganz unterschiedlich an. Ein paar Gewohnheiten können das Hin und Her eliminieren und jede Zeitangabe eindeutig machen.
Immer die Zeitzone angeben
Schreibe die Zeitzonenabkürzung neben jede Uhrzeit, die du erwähnst.
- Schlecht: „Anruf um 14 Uhr am Freitag”
- Gut: „Anruf um 14 Uhr EST (19:00 UTC) am Freitag”
UTC als zweite Referenz hinzuzufügen ist besonders hilfreich für Teammitglieder in vielen verschiedenen Regionen – jeder kann von UTC aus umrechnen, ohne raten zu müssen.
Eindeutige Abkürzungen verwenden
Manche Abkürzungen sind mehrdeutig. CST kann Central Standard Time (UTC−6) oder China Standard Time (UTC+8) bedeuten – ein Unterschied von 14 Stunden. Wenn Präzision wichtig ist, bevorzuge IANA-Namen oder explizite Offsets:
| Statt | Schreibe |
|---|---|
| CST | UTC−6 oder UTC+8 |
| IST | UTC+5:30 (Indien) oder UTC+1 (Irland) |
| EST | UTC−5 |
Datum und Wochentag zusammen angeben
Zeitzonenoffsets verschieben sich um Mitternacht, daher kann „Freitag um 23:00 UTC” für deinen Kollegen in Tokio bereits Samstagmorgen sein. Den Wochentag zusammen mit dem Datum anzugeben beseitigt die Unklarheit:
- Gut: „Freitag, 13. Juni, 23:00 UTC (Samstag, 14. Juni, 8:00 JST)“
24-Stunden-Format für internationale Zielgruppen verwenden
Das 12-Stunden-Format mit AM/PM ist fehleranfällig und leicht zu verlesen. „12pm” und „12am” sind besonders verwirrend. In asynchroner internationaler Kommunikation ist 14:00 klarer als 14 Uhr nachmittags.
Einen Link teilen statt alle Umrechnungen aufzulisten
Statt sechs Zeitzonen in einer E-Mail aufzulisten, nutze meetwhen, um einen teilbaren Link mit allen vorgeladenen Zeitzonen zu erstellen. Der Empfänger sieht die Zeit in seiner eigenen Zone, sobald er den Link öffnet.